Einladung: 4. Internationale Konferenz zur Doppelresidenz am 22. und 23. November 2018 in Strausbourg - inkl. Deutscher Übersetzung


Am 22. und 23. November 2018 findet im Palais de l'Europe in Straßburg, Frankreich, die vierte „internationale Konferenz zur Doppelresidenz“*) statt. Das Thema der Konferenz lautet: Doppelresidenz, soziale Gerechtigkeit und Kinderrechte. Für die Plenarveranstaltungen wird Simultanübersetzung in Englisch, Französisch und Deutsch angeboten. Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie unter

https://strasbourg2018.org/

Die Konferenz steht unter der Schirmherrschaft des Generalsekretärs des Europarats, Thorbjørn Jagland. Die Eröffnungsansprache hält Gabriella Battaini-Dragoni, stellvertretende Generalsekretärin des Europarats. Die Konferenz wird außerdem von der Stadt Straßburg, der Universität Straßburg und dem Jardin des Sciences unterstützt.

Das Programm umfasst Plenarvorträge aus der internationalen Fachwelt:

  • Regina Jensdottir, Leiterin der Abteilung Kinderrechte des Europarats
  • Jean Zermatten, ehem. Präsident und Mitglied des UN Komitees für Kinderrechte (2005-2013), Universität Genf – Schweiz
  • Edward Kruk, Professor für Sozialarbeit, Präsident des ICSP, Universität British Columbia – Kanada
  • José Manuel de Torres Perea, Professor für Zivilrecht, Universität Malaga – Spanien
  • Marie-France Carlier, Richterin am Familiengericht Namur – Belgien
  • Josiane Bigot, Präsidentin der Föderation der Kinderschutzverbände (FAPE), ehem. Richterin am Kassationsgericht Colmar – Frankreich
  • Blaise Pierrehumbert, ehem. Privatdozent für Psychologie, Universität Lausanne - Schweiz
  • Michael Lamb, Professor für Psychologie, Universität Cambridge – Großbritannien
  • Livia Olah, Professorin für Soziologie, Universität Stockholm– Schweden
  • Christine Simon, Abteilung für Sozial- und Verhaltenswissenschaften, Harvard T.H. Chan School of Public Health – USA
  • Derrick Gordon, Professor für Psychiatrie, Yale University School of Medicine – USA
  • Gerardo Meil, Professor für Soziologie, Universitat Autónoma of Madrid – Spanien
  • Malin Bergström, Centre for Health Equity Studies (CHESS), Universität Stockholm– Schweden
  • Lluis Flaquer, em. Professor für Soziologie, Universitat Autònoma de Barcelona – Spanien
  • Adeline Gouttenoire, Professorin für Recht, Universität Bordeaux – Frankreich
  • Hildegund Sünderhauf, Professorin für Recht an der Evangelischen Hochschule Nürnberg im Fachbereich Sozialwesen – Deutschland
  • William Fabricius, Professor für Psychologie, Arizona State University – USA

Zusätzliche Workshops liefern einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung und gesellschaftlichen Praxis auf der ganzen Welt. Die Konferenz bietet darüber hinaus ein internationales Forum der Begegnung mit Teilnehmer/innen aus über 30 Ländern.

Im Rahmen der Konferenz soll erläutert werden, ob und wie in den unterschiedlichen Rechtssystemen und in der Praxis beide Elternteile als existenziell wichtig im Leben ihrer Kinder anerkannt werden –  auch nach Trennung und Scheidung. Es soll untersucht werden, inwiefern die Doppelresidenz geeignet ist, die Vorgaben der UN-Kinderrechtskonvention einzuhalten. Daher zielt die Konferenz darauf ab, die zentrale Bedeutung der Doppelresidenz, mit Blick auf die Bedürfnisse und Interessen von Kindern getrennt lebender Eltern, für die politischen Entscheidungsträger und die Familienrechtspraxis weltweit herauszustellen. Eine Angleichung nationaler Gesetze und Praxisanforderungen an die UN-Kinderrechtskonvention ist überfällig.

Der Internationale Rat für die Paritätische Doppelresidenz e. V. (International Council on Shared Parenting/ICSP) ist eine internationale Vereinigung, die Vertreterinnen und Vertreter aus den Sektoren Wissenschaft, familiale Professionen und Zivilgesellschaft zusammenführt. Zweck des Vereins ist erstens die Verbreitung und Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Bedürfnisse und Rechte („Kindeswohl“) von Kindern getrennt lebender Eltern und zweitens die Formulierung von Empfehlungen zur Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz in Gesetzgebung, Rechtsprechung und Praxis auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Einladung als pdf


Zuletzt geändert am 24.10.2018 um 22:16

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