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Aktuellste Informationen zur Doppelresidenz

2. Auflage der Doppelresidenz-Broschüre erschienen

 
 

Die zweite, überarbeitete und deutlich erweiterte Auflage unserer Doppelresidenz-Broschüre ist veröffentlicht. Sie enthält die aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnisse, zahlreiche neue Praxistipps für Eltern und fachliche und rechtliche Informationen für mit den Eltern arbeitende Professionen.

 


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Informationen der Colorado State University zur gemeinsamen Elternschaft


Übersetzung eines bemerkenswerten Beitrages der Colorado State University zum Thema Gemeinsame Elternschaft nach Trennung und Scheidung


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BGH räumt Wechselmodell rechtlichen Vorrang ein


Im Zweifel für die Doppelresidenz

Streit zwischen den Eltern ist kein Grund, ein Wechselmodell abzulehnen

 
 

In seiner Entscheidung XII ZB 601/15 stellte der Bundesgerichtshof ( BGH) heraus, dass das Wechselmodell (Doppelresidenz) bevorzugt anzuordnen ist, sofern sich kein deutlicher Vorteil für das Residenzmodell ergeben sollte.

Hierauf weist das Bündnis doppelresidenz.org hin, dessen Sprecher Markus Witt in einer ausführlichen rechtlichen und wissenschaftlichen Analyse herausgearbeitet hat, dass vor allem bei der häufig noch schwierigen Frage, was in Fällen von Streit gerichtlich angeordnet werden kann, zu einer eindeutigen Aussage kommt: Im Falle von Streit zwischen den Eltern ist der Doppelresidenz schon allein aus Gründen des Kindeswohles ein deutlicher Vorrang einzuräumen. Die bisherige gegenteilige, juristische, Meinung, wurde mittlerweile durch umfangreiche wissenschaftliche Erkenntnisse widerlegt.


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60 Studien Doppelresidenz vs. Residenzmodell: Ergebnisse sprechen unabhängig vom Familieneinkommen oder elterlichen Konflikt für die Doppelresidenz


Prof. Linda Nielsen´s neuer Aufsatz über die Analyse von mittlerweile 60 Studien rund um die Doppelresidenz verfestigt weiter die Annahme, dass die Doppelresidenz in der Regel für Kinder bessere Ergebnisse erzielt als das in Deutschland noch häufig gelebte „Alleinerziehenden-“ oder „Residenzmodell“, bei dem meist der Vater als alle-vierzehn-tage-am-wochenende-freizeitelternteil für das Kind präsent ist.

Gerade die gemeinsam gelebte Elternschaft in Freizeit UND Alltag trägt positiv zur Entwicklung der Kinder bei und dies unabhängig von weiteren Umständen.


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Neue Studie zur Doppelresidenz: Scheidung und Familienstruktur in Norwegen: Zusammenhänge zur psychischen Gesundheit Jugendlicher


Eine neue norwegische Studie beschäftigt sich mit der Frage, wie sich Jugendliche, die in ihrer Kindheit die Trennung ihrer Eltern erlebt haben, entwickeln. Dazu wurden 7.707 Jugendliche im Alter von 16 – 19 Jahren (Geburtsjahrgänge 1993 - 1995) im Jahr 2012 befragt und die Ergebnisse nach verschiedenen Faktoren ausgewertet.

 

Im Ergebnis konnte festgestellt werden, dass sich die Jugendlichen, welche in der Doppelresidenz aufgewachsen sind nahezu gleich entwickelt haben wie Jugendliche, deren Eltern noch zusammen lebten. In einigen Bereichen entwickelten sich die Jugendlichen in der Doppelresidenz sogar besser als ihre Altersgenossen in zusammenlebenden Familien. Die Ergebnisse waren unabhängig vom Geschlecht und der Einkommenssituation feststellbar.

 

Im Gegensatz dazu wiesen Jugendliche, die mit nur einem Elternteil oder in Stieffamilien aufwuchsen deutlich höhere Belastungs- und Stressindikatoren auf.

 

Zusammenfassend konnte festgestellt werden, das Jugendliche, die in Doppelresidenz bei beiden Eltern aufwachsen keine größeren Anpassungsprobleme haben als ihre Altersgenossen, deren Eltern nicht getrennt sind. Bemerkenswert an dieser Studie ist, dass die Jugendlichen hier neben den wissenschaftlichen Tests auch auf ihre eigenen Erfahrungen mit den verschiedenen Lebensmodellen zurückblicken konnten.

 

Link zum Studien-Abstract:http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10502556.2017.1402655?journalCode=wjdr20&#.WmCqCPfSG6Y.twitter


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Ein Jahr nach der BGH-Entscheidung zum Wechselmodell: Ohne politisches Handeln werden Kinder getrennter Eltern nicht entlastet


Am 1. Februar 2017 verkündete der Bundesgerichtshof seine wegweisende Entscheidung zur Doppelresidenz (Wechselmodell). Während Gerichte dies nach und nach in die Praxis umsetzen, fehlen weiterhin Entwürfe, die gleichberechtigte und gleichverantwortliche Elternschaft auch gesetzlich zu verankern und ein zeitgemäßes Familienrecht zu schaffen


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Gemeinsame Elternschaft nach der Scheidung: Maryland´s Gesetzgeber sollten die Erfolge in Arizona berücksichtigen


Arizona hat seit vielen Jahren eine Gesetzgebung, die möglichst viel Zeit von Kindern getrennter Eltern mit beiden Eltern bevorzugt - im Idealfall also die Doppelresidenz.

Trotz zahlreicher anfänglicher Bedenken wird dieses Gesetz nach mehreren Jahren selbst von den anfänglichen Skeptikern positiv bewertet. Richter, Mitarbeiter der Schlichtungsgerichte, Anwälte und private Anbieter psychischer Gesundheitsleistungen zogen nach langjährigen praktischen Erfahrungen eine überwiegend positive Bilanz.

Auffällig war, dass vor allem aus der kleineren Gruppe der Anwälte und privaten Gesundheitsdienstleister Kritik am Gesetz kam. Wirtschaftliche Interessen sind hier nicht auszuschließen. Ähnliches wurde auch bereits im Zusammenhang mit der obligatorischen Sorgerechtsmediation in Kalifornien beobachtet (vergl. Marx ZKJ 9/2010). Wirtschaftliche Interessen dürfen aber nicht vors Wohlergehen von Kindern gehen.

Der Aufsatz von William Fabricius, der sich damit an den Gesetzgeber im US-Bundesstaat Maryland wendet, der an einer Änderung seines Familienrechts arbeitet, ist in jedem Fall eine Leseempfehlung und sollte auch in der Deutschen Politik mit Aufmerksamkeit bedacht werden, um anstehende politische Änderungen fundiert auf den Weg zu bringen.

http://baltimorepostexaminer.com/shared-parenting-divorce-maryland-legislators-consider-arizonas-success/2018/01/17

 


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So einfach lässt sich die Doppelresidenz gerichtlich anordnen


Gerichte tun sich in Deutschland oftmals schwer damit, die Doppelresidenz anzuordnen. Oftmals entsteht der Eindruck, dass vor allem rechtliche Vorbehalte den klaren Blick auf die Bedürfnisse des Kindes nebeln. Wir haben daher den Blick über den großen Teich gewagt und uns mal angeschaut, wie in Kanada mit solchen Fällen, bei durchaus schwierigen Umständen, umgegangen wird.

Das Ergebnis ist erstaunlich einfach. Richtet man den Blick auf die Bedürfnisse des Kindes und die Fähigkeiten der Eltern, so wird sich in vielen Fällen recht einfach der Weg hin zur Doppelresidenz finden lassen. Im Beitrag findet ihr eine deutsche Zusammenfassung des Beschlusses.


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Fragen und Antworten rund um unsere Petition


Mehrere hundert Unterschriften wurden bereits gesammelt, es gibt aber auch noch Fragen. Diese wollen wir an dieser Stelle gerne aufgreifen.


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Gastbeitrag: WAS IST DARAN SO SCHWER ZU VERSTEHEN ?


In einem engagierten Gastbeitrag führt uns die Diplompsychologin und Familientherapeutin Ursula Kodjoe vor Augen, welche Verantwortung wir gegenüber unseren Kindern haben, was es für diese bedeutet, im Trennungskampf zwischen den Eltern zerrieben zu werden.

 

WAS IST DARAN SO SCHWER ZU VERSTEHEN?

 

Aber lesen Sie selbst, es lohnt sich bis zum letzten Satz ...


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Gemeinsame Erklärung: Deutschland braucht ein zeitgemäßes Familienrecht! Wir fordern ein gesetzliches Leitbild der Doppelresidenz


In einer gemeinsamen Erklärung fordern 60 WissenschaftlerInnen sowie im Bereich von Trennung und Scheidung tätige Professionelle und VertreterInnen einschlägiger Verbände die Politik auf, das deutsche Familienrecht grundlegend zu reformieren. Aus Sicht der UnterzeichnerInnen ist ein Perspektivwechsel dringend notwendig: Weg vom „Alleinerziehen“ nach einer Trennung der Eltern, hin zum „gemeinsam Getrennterziehen“. Kernelement der Forderung ist das Leitbild der Doppelresidenz (Wechselmodell), also dass Kinder nach einer Trennung abwechselnd bei Mutter und Vater leben, wenn dies möglich ist und dem Kind nicht schadet. Dieses Leitbild hat 2015 auch der Europarat in einer Resolution gefordert.


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Doppelresidenz erstmals nach Residenzmodell angeordnet


Lange Zeit musste man sich die Frage stellen, warum bislang kein Gericht aus einem Residenzmodell heraus die Doppelresidenz angeordnet hatte. Veröffentlichte Beschlüsse dazu waren uns bisher nicht bekannt.

Nach der wegweisenden Entscheidung des Bundesgerichtshofes im Februar 2017 ist nun auch diese rechtliche Hürde genommen. Weil es gut für die Kinder ist, weil beide Eltern gute Eltern sind, weil beide sich um ihre Kinder kümmern wollen und können und eigentlich nichts dagegen spricht.


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Zehn erstaunliche Erkenntnisse über gemeinsame Elternschaft nach Trennung und Scheidung


(Übersetzung aus dem Englischen von Johannes Busse, Stand 5. Juli 2017)

von Professor Dr. Linda Nielsen (Jugend- und Bildungspsychologie; Wake Forest University, North Carolina, USA)
https://ifstudies.org/blog/10-surprising-findings-on-shared-parenting-after-divorce-or-separation
20. Juni 2017
die wichtigsten Erkenntnisse vorab:

- Grundsätzlich (im Durchschnitt) geht es Kinder in der Doppelresidenz besser als im Residenzmodell
- Durch Übernachtungen bei beiden Eltern werden die Bindungen von Kleinkindern (und Babys) weder zur Mutter noch zum Vater geschwächt


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Die kindlichen Bedürfnisse im Zusammenhang mit einer Trennung der Eltern verstehen


Ergebnisse der 3. internationalen Konferenz zur gemeinsamen Elternschaft (shared parenting)

(Im Original erschienen in Psychology Today am 26. Juni 2017, Autor Prof. Dr. Edward Kruk, aus dem englischen Übersetzt von Markus Witt)

Die dritte „International Conference on shared Parenting“, gesponsort von der National Partents Organisation (NPO) und dem International Council on shared Parenting (ICSP) fand kürzlich ihren Abschluss. Die diesjährigen Themen lehnten sich an das Konzept des „best interest of the child“ (im besten Interesse des Kindes, im folgenden mit dem deutschen, nicht ganz zutreffenden Begriff „Kindeswohl“ bezeichnet, Anm. des Übersetzers) im Falle einer Trennung der Eltern, als Grundlage der andauernden wissenschaftlichen und professionellen Debatte an.


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Wahlprüfsteine von doppelresidenz.org veröffentlicht


Familienpolitik ist in den letzten Wochen bei den Parteien im Kurs deutlich gestiegen - gilt dies auch für getrennte Familien? doppelresidenz.org fragt nach - welche Vorstellungen, welche Lösungen bieten die Parteien ihren Wählern zur Bundestagswahl?


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