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BGH räumt Wechselmodell rechtlichen Vorrang ein


Im Zweifel für die Doppelresidenz

Streit zwischen den Eltern ist kein Grund, ein Wechselmodell abzulehnen

 
 

In seiner Entscheidung XII ZB 601/15 stellte der Bundesgerichtshof ( BGH) heraus, dass das Wechselmodell (Doppelresidenz) bevorzugt anzuordnen ist, sofern sich kein deutlicher Vorteil für das Residenzmodell ergeben sollte.

Hierauf weist das Bündnis doppelresidenz.org hin, dessen Sprecher Markus Witt in einer ausführlichen rechtlichen und wissenschaftlichen Analyse herausgearbeitet hat, dass vor allem bei der häufig noch schwierigen Frage, was in Fällen von Streit gerichtlich angeordnet werden kann, zu einer eindeutigen Aussage kommt: Im Falle von Streit zwischen den Eltern ist der Doppelresidenz schon allein aus Gründen des Kindeswohles ein deutlicher Vorrang einzuräumen. Die bisherige gegenteilige, juristische, Meinung, wurde mittlerweile durch umfangreiche wissenschaftliche Erkenntnisse widerlegt.


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Aktualisierung der Informationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen


Somit bieten wir unseren Besuchern und Interessenten wieder aktuelle Informationen auch zu den, nun grundlegend geänderten, rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland an, nachzulesen unter Fachinformationen . Nun wird es die Praxis zeigen müssen, wie die Gerichte zukünftig in Sachen Doppelresidenz entscheiden.

Wie es aussehen kann, können wir uns schon einmal am Beispiel der Schweiz ansehen. Dort orientiert man sich am kooperativen Elternteil. Wer nicht kooperiert, muss also mit Konsequenzen rechnen. Aus Sicht der Kinder eine weise Entscheidung. Nachzulesen ist dies hier: http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/die-hoffnungen-der-vaeter-sind-berechtigt/story/24428591


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Doppelresidenz kann auch gegen den Willen eines Elternteils angeordnet werden


Berlin, 25.02.2017
Bisher war rechtlich nicht geklärt, ob die Doppelresidenz gerichtlich angeordnet werden kann. Der Bundesgerichtshof sorgte mit einem deutlichen Votum pro Doppelresidenz nun für Rechtssicherheit.


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